Was CleanSpot kann, was die Hotline „Saubere Stadt“ der Stadtreinigung nicht kann
Die Hotline „Saubere Stadt“ der Stadtreinigung ist ein Kanal zwischen dir und der Stadt Hamburg: Du meldest, und der Vorgang bleibt zwischen dir und der Verwaltung. CleanSpot ist etwas anderes. Jede Meldung ist ab der ersten Sekunde ein Punkt auf einer öffentlichen Karte; Nachbarinnen und Nachbarn sehen sie, bestätigen sie, ergänzen Fotos und können sich melden, um selbst anzupacken.
Das ändert, was passiert, wenn die Stadt nicht schnell kommt. Bei einem städtischen Kanal heißt die Alternative zum Schweigen: nachhaken. In einem Netzwerk heißt sie: Jemand handelt. Ein abgestellter Sack muss nicht auf die Stadtreinigung warten, wenn drei Leute aus der Straße ihn am Samstag selbst wegbringen.
Und CleanSpot hört nicht an der Stadtgrenze auf. Die Gemeinde wird automatisch aus den Koordinaten des Punktes bestimmt: Du meldest in Hamburg und überall sonst mit derselben App.
Der Kanal der Stadt: Hotline „Saubere Stadt“
Für wilden Müll ist in Hamburg die Stadtreinigung zuständig: über die Hotline „Saubere Stadt“, das Kontaktformular oder die App der Stadtreinigung mit der Funktion „Müllecke melden“, die Foto und Geodaten mitschickt.
Der Melde-Michel ist dagegen für Schäden an der Infrastruktur gedacht, etwa Schlaglöcher, Ampeln oder städtisches Grün. Der HamburgService prüft eine Meldung dort in der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen; die Dienststellen bearbeiten 80 Prozent innerhalb von zehn Arbeitstagen.
- Hotline „Saubere Stadt“: 040 2576-1111
- App der Stadtreinigung: „Müllecke melden“
- Melde-Michel: für Infrastrukturschäden
Eine Meldung, die erledigt wird, egal über welchen Kanal
Was eine Meldung voranbringt, ist fast immer dasselbe: Jemand muss die Stelle finden und verstehen, was dort liegt, ohne dich anrufen zu müssen.
- Genauer Ort: Koordinaten oder ein Punkt auf der Karte, nicht nur der Straßenname
- Ein Foto aus der Nähe und eines mit Umgebung, damit Größe und Zugang klar sind
- Was es ist: Säcke, Bauschutt, Möbel, Reifen, Elektrogeräte
- Seit wann es dort liegt, und ob es das erste Mal ist
- Gefährliches (Fässer, Asbest, Chemikalien) nicht anfassen und das gleich zu Beginn sagen
Was CleanSpot hat und ein städtischer Kanal nicht
- Öffentliche Karte mit allem, was gemeldet wurde, mit Datum, Foto und Koordinaten
- Aufräumaktionen: Jede und jeder kann mitmachen, allein oder als Gruppen-Event mit Einladungen und Abschlussbericht
- Gruppen, Kommentare, Nachrichten und Erwähnungen, weil eine saubere Straße Nachbarschaftsarbeit ist
- Bilderkennung, die Schweregrad und Schlagworte aus dem Foto vorschlägt
- Duplikat-Erkennung: Gibt es schon einen Punkt ein paar Meter weiter, kommt dein Foto dazu
- Verlauf pro Ort, das Argument für einen zusätzlichen Container oder häufigere Leerung
- Funktioniert ohne Netz: Die Meldung wird gespeichert und später gesendet
- 30 Sprachen, kostenlos, ohne Werbung
Quellen
- hamburg.de — Illegale Müllablagerung (wilden Müll) melden (2026-10-19)
- hamburg.de — Melde-Michel (2026-10-19)
Funktioniert die Hotline „Saubere Stadt“ der Stadtreinigung außerhalb von Hamburg?
Nein. Es ist der Kanal der Stadt Hamburg. CleanSpot funktioniert in jeder Gemeinde und bestimmt sie aus den Koordinaten.
Melde ich bei der Stadt oder bei CleanSpot?
Bei beiden. CleanSpot für den öffentlichen Nachweis, die Nachbarschaft und den Verlauf des Ortes, der einer Beschwerde Gewicht gibt; den städtischen Kanal, damit die Verwaltung die Meldung auf ihrem Weg bekommt. Eine Minute mehr, und beide Seiten sind abgedeckt.
Schickt CleanSpot meine Meldung an die Stadt Hamburg?
CleanSpot hat ein Kommunal-Dashboard mit Posteingang nach Gebiet, Zuweisung an eigene Teams oder Dienstleister und Verfolgung bis zum Abschluss. Wenn eine Kommune es nutzt, landen die Meldungen aus ihrem Gebiet dort direkt. Bis dahin ist die Meldung öffentlich, und jede und jeder, auch die Verwaltung, kann sie auf der Karte sehen.
Was kostet das?
Nichts. CleanSpot ist für Bürgerinnen und Bürger kostenlos, ohne Werbung, für iPhone und Android.